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Übersetzungsstipendium für Birgit Leib

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Verleihung der Urkunde, Übersetzerin Birgit Leib, Kulturstaatsminister Bernd Sibler

Im gut gefüllten Literaturhaus in München wurde Birgit Leib für ihre Übersetzung des Romandebüts „La malédiction du bandit moustachu“ von Irina Teodorescu das mit 6.000 Euro dotierte Arbeitsstipendium für literarisches Übersetzen des Freistaats Bayern verliehen.

Inzwischen ist der Roman unter dem Titel „Der Fluch des schnauzbärtigen Banditen“ beim Wagenbach-Verlag in Berlin erschienen. Die Münchner Schauspielerin Julia Loibl liest ihn ungekürzt auf 4 CDs, die seit März 2016 beim BONNEVOICE Hörbuchverlag verfügbar sind.

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Werkstattgespräch (v.l.n.r.) Irina Teodorescu, Oliver Ilan Schulz, Birgit Leib

Nach Ansprachen vom Leiter des Hauses Reinhard Wittmann und der Vorsitzenden des Münchner Übersetzerforums Regina Rawlinson überreichte Kulturstaatssekretär Bernd Sibler feierlich die Urkunde.

Als Überleitung wurde der kurze Dokumentarfilm „Aus dem Leben gegriffen“ von Hilke und Anton Ackstaller vorgeführt, der das Publikum mit Bildern des „lustigen Friedhofs“ in Sapanta nach Rumänien führte.

Beim zweiten Teil des Abends gesellten sich die extra aus Frankreich angereiste Autorin Irina Teodorescu und der Übersetzerkollege Oliver Ilan Schulz, der freundlicherweise die Moderation übernommen hatte, zur Stipendiatin aufs Podium. Nach seiner kurzen Vorstellung des Buches erläuterten Autorin und Übersetzerin in einem Werkstattgespräch inhaltliche und sprachliche Schwerpunkte sowie besondere Tücken der Übersetzung. Eine Kostprobe davon bekam das Publikum durch eine zweisprachige Lesung mehrerer Passagen der turbulenten Familiensaga.

SZ-Artikel vom 27.September 2015: „Ein Fall für zwei“